Mehr über... Wir brauchen Energie

...für alles, was uns wichtig ist

Oft kommt es vor, dass man nach acht Stunden Schlaf trotzdem wie zerschlagen morgens aufwacht, und es gibt Erschöpfungszustände, die weder durch viel Schlafen noch durch andere Ruhephasen aufzulösen sind. Warum ist das so?

Wir Menschen sind mehr als unser Körper, wir sind Bewusstsein, unabhängig und frei. Wir sind durchdrungen von göttlicher Energie, die von unserer Seele, mit der wir verbunden sind, durch unser Wesen fliesst. In unserem Wesenskern sind unsere Fähigkeiten, Sehnsüchte, Wünsche und individuellen Merkmale verankert und über diese finden wir zu unserer Bestimmung, zu unserem Ziel im Leben.

Wenn wir Dinge tun, die wir nicht tun wollen – zB. fremden Ideen folgen und Sichtweisen vertreten die nicht zu uns passen - oder wenn wir Dinge nicht tun, die wir aber gerne tun würden, verlieren wir Energie und alles wird anstrengend.

Sobald wir wesentlich leben, weil wir das was wir in unser Leben mitgebracht haben zum Ausdruck bringen und etwas erleben und erschaffen, welches in Einklang ist mit unserem Wesen ist, entsteht Freude und wir bekommen Energie.

Freude ist kein Gefühl sondern ein Bewusstseinszustand, der immer dann in einem Menschen entsteht, wenn das was er tut, denkt, fühlt, das worauf er seine Wahrnehmung lenkt und zum Ausdruck bringt, die Phantasien, die er bewegt, wenn all dies im Einklang ist mit seinen Sehnsüchten, mit seinen Fähigkeiten, mit seinen Bedürfnissen, mit seinen Eigenheiten, die in seinem Wesen verankert sind und die er in dieses Leben mitgebracht hat. Wieviel Freude und damit Energie ein Mensch in seinem Leben hat, ist ein Massstab dafür, wie sehr ein Mensch sich selbst lebt und auf dem Weg zu seiner Bestimmung ist.

Da Freude einer der grössten Energiespender ist und Energie unserer Aufmerksamkeit – auf das worauf wir unsere Wahrnehmung richten - folgt ist es aus Sicht der Wesenspsychologie essentiell, immer wieder inne zu halten und sich zu fragen, wo man Energie verliert und wo man Energie gewinnt.

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